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Tilo Hildebrandt

MEINE REISE

Wer mir nachreisen möchte beginnt am Ende der Kette bei der Welt und geht weiter:

Die Site ist offen für alle Interessen und Sichtweisen. Ich habe keine andere Welt, aber eine andere Sicht auf die Welt.

Mein Schamanismus ist von der Geburt in der Kultur zu meinem Selbst gewachsen. Jeder hat seinen Schamanismus, manche denken ihn kaputt oder deckeln ihn mit dem Ego.

Leben

Leben ist in uns. Es hat uns hervorgebracht und wir haben es mitgebracht. Aus allen Möglichkeiten, die das Soolago bereithält sind wir geworden. Wir sind der Strudel im Strom der Liebe.

Ob Liebe fließt oder stillsteht, einfach nur da ist oder als Kraft die Welt bewegt, wir wissen es nicht und wir werden niemals in der Lage sein, dazu ein Bild zu erfinden, das zu jedem Menschen getragen werden kann und ihm das gleiche Gefühl vermittelt. Irgendein Bild zieht die Liebe aus dem Fluss der Möglichkeiten in eine Wirklichkeit und damit ist sie zu einem Strudel geworden, zu Etwas.

Liebe wird gefühlt, nicht gesprochen oder verbildlicht. Kein Gefühl kann gesprochen oder verbildlicht werden - und doch ist es da. Wir haben es, andere Wesen haben es, wir teilen es und es wird mehr. Teilen wir Geborgenheit, dann haben wir sie und die Empfänger ebenso.

Das Leben kann sich vermehren wie die Gefühle. Das Leben ist allumfassend und individuell, es ist in uns und macht unsere Seele aus. Weil es Gefühl ohne Worte ist, kann es nicht verabredet werden. Die Seele kann wie das Leben nicht besprochen oder vereinbart werden.

Die Seele war vor den Worten da, wie das Leben.

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Schmanismus

Gefühle sind unendlich. Sie wachsen, wenn sie geteilt werden. Das Schamanische wendet sich dem Leben in seiner unendlichen Vielfalt und mit seinen Möglichkeiten zu. Die schamanische Aufmerksamkeit richtet sich auf die Natur. Sie respektiert das Spirituelle und die Körper als untrennbare Einheit. Es geht nicht darum, die Seele im Körper zu finden, sondern zu akzeptieren, dass Seele und Körper gemeinsam erst das ausmachen, was wir ‚Leben‘ nennen.

Das Schamanische kennt keine Zeit und keinen Raum.

Die Seele wird im inneren Selbst gesucht. Die Seele ist eine gemeinsame Seele, die jedem Wesen auf der Erde den Spirit leiht. Die spirituelle Reise ist zuerst im Innern mit dem Gefühl ohne Worte. Sobald das Gefühl erzählt wird, das wir in der Verbindung zu der Seele empfunden haben, wird es aus der Ebene des Lebens in die Wirklichkeit gehoben. Die Reise zur Seele ist die individuellste Aktion in unserem Leben. Das Gefühl ist unendlich und vermehrbar - auf der Gefühlsebene.

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Natur

Die Natur ist eine Realisierung aus dem Leben, die sich den selbst geschaffenen Randbedingungen anpasst. Die Natur hat kein Ziel, das wir erkennen können. Die Natur spielt das infinite Spiel. Sie gewinnt nicht, sie verliert nicht, sie führt das Prinzip des Lebens fort.

Lebensformen ändern sich, wenn sich ihr Umfeld ändert und die Lebensformen ändern ihr Umfeld bis sie ihre Art selbst vernichten. In dieser Dynamik entsteht Natur.

Zur Anpassung an Randbedingungen muss ein Lebewesen diese zuerst erkennen und sein Verhalten darauf abstimmen. Das Leben hat allen Wesen die Gefühle mitgegeben, die eine Verbindung und Abstimmung mit Allem ermöglichen.

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Menschen

In dem infiniten Spiel des Lebens sind wir Menschen die finiten Spieler innerhalb von Regeln, die wir in unserem Gehirn selbst erfinden. Wie jedes andere Wesen ist der Mensch ein Gefühlswesen. Das lebenswichtige Gefühl ist die Liebe, die eine Anziehungskraft bewirkt. Die Liebe teilen wir miteinander und mit der Natur.

Daneben gibt es das Raumgefühl, das Zeitgefühl, das Gefühl für Energie und Kraft. Aus diesem Grundmuster leiten sich weitere Gefühle ab, wie Wärme, Geborgenheit, Glück, Wut, Abneigung und viele andere mehr.

Die Entwicklungsdynamik hat zur Ausbildung eines Gehirns geführt, das Gefühle zurückhalten kann. Das Gehirn wächst nicht nach den Notwendigkeiten der Informationsverarbeitung, sondern nach den Möglichkeiten, die es in der Kopfhöhle hat und nach dem Gewicht, das gefahrlos auf der Wirbelsäule balanciert werden kann.

Die Natur kommt problemlos ohne Menschen mit Gehirn aus, wie vorher in den Jahrmilliarden ihrer Entwicklung. In der schamanischen Arbeit kommunizieren wir auf der Gefühlsebene und festigen die Beziehungen untereinander, mit allen Wesen, mit der Natur und dem Leben.

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Welt

Mit den selbst erdachten Regeln kann der Mensch innerhalb der Natur ein Umfeld entwickeln, das er ‚Die Welt‘ nennt. Es gibt nur eine Natur, aber beliebig viele Welten. Menschliche Gesellschaften teilen oft noch nicht einmal diese Welt, sondern nur ein Bild davon: Das Weltbild.

Die Natur hält keine Informationen zurück, die man ihr entlocken müsste. Sie hat den Menschen hervorgebracht, aber es ist nicht ihre Absicht, den Menschen mit einem Bild der Welt auszustatten. Das ist eine kulturelle Regel, die nach der Maxime aufgestellt wurde: Jede Regel ist erlaubt, solange sie nicht komplizierter ist, als unser Gehirn sie verarbeiten kann.

Ein absolut richtiges Weltbild gibt es ohnehin nicht, weil es die absolute Welt nicht gibt. Die Welt hat aus jeder Perspektive ein anderes Aussehen.

In Demut vor der Natur wird man nicht den Menschen mit seinem Bild in den Mittelpunkt des Lebens zu rücken. Es gibt nur einen Mittelpunkt im Netzwerk des Lebens: ‚Die Erde‘. Mit einer schamanischen Sicht treten wir aus der Welt heraus in eine emotionale Landschaft. Darin finden sich alle beseelten Wesen: Tiere und Pflanzen und auch die Menschen.

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