New ideas and thinkings over the border of established Technologic Societies

Auf der Suche nach dem ersten Stein

Die Welt im Leben


Das Leben ist unendlich. Das Leben ist unbeschreiblich. Das Leben ist schön. Das Leben ist wahr.

 

Die Wirklichkeit wird verabredet. Die Wirklichkeit ist unendlich und endlich. Die Wirklichkeit schwimmt auf dem Leben und trägt die Welt.

 

Die Welt ist vollständig beschreibbar. Die Welt ist endlich. Die Welt hat Grenzen. Die Welt ist zählbar. Es gibt viele Welten im Leben.

 

Das Leben ist fundamental, denn es kann ohne Welten sein. Es braucht keine Formen oder Grenzen, keine Wertungen oder Beschreibungen. Leben braucht nur Gefühle oder Reize, um zu sein und in diesen Möglichkeiten zu gedeihen.

 

Die Wirklichkeit ist beschreibbar und sie entsteht erst mit dem Beobachter, der sie beschreibt. Denn es gibt nur eine Wirklichkeit und das ist die ganze Wirklichkeit und das ist Deine Wirklichkeit.

 

Das große Dilemma der westlichen Kultur ist die Beschränkung des Lebens auf die Welt und der Versuch, in diesen endlichen Grenzen etwas Unendliches zu verstehen.

 

Die Philosophen, Wissenschaftler und viele Menschen der Neuzeit versuchen die Welt zu bestimmen und zu berechnen, zu bewerten und einzugrenzen. Nach ihrem Ansatz findet das Leben in der Welt statt und fügt sich in diese Grenzen ein. Wenn es gelänge, das unendliche Leben in die endliche Welt zu pferchen, dann ist das Leben gestaltbar, beherrschbar und hat bestimmte Funktionen, die der Mensch herausfinden kann. Genauer sollte mit diesem Bild der Welt erreicht werden, dass die Wissenschaftler oder die Machthaber die Funktionen herausfinden, für die anderen Wesen definieren und ihre Untertanen, Lehrlinge oder Abhängige in diesen Grenzen halten. Es gibt in dieser Kultur ein allgemeines, verabredetes Bild der Welt, dass alle Leben in dieser Welt für sich annehmen und dem sie sich unterordnen.

 

Die Welt ist die gezählte Wirklichkeit, die der Mensch verabredet.

 

Die vereinbarte Welt hat Grenzen und Regeln. Nach diesen Regeln werden endliche Spiele gespielt, die gewonnen oder verloren werden. In den Spielen wird entschieden darüber, was richtig oder falsch ist. In den Spielen wird bewertet und entwertet.

 

Das Leben ist ein infinites Spiel ohne Ziel. Es ermöglicht die finiten Spiele. Das Leben hat keinen Anfang und kein Ende.

 

Die schamanische Arbeit durchdringt die Welt, sie durchdringt die Wirklichkeit und dringt zum Leben vor. Mit klaren Gefühlen ist das Soolago zu spüren, das die Möglichkeit von Allem bereithält, auch die Möglichkeit von Leben.