Bilder und Worte

Sonnenaufgang Haleakala

Manche Einsichten oder Worte kommen auf meinen Reisen zu mir. Ich weiß nicht warum oft englische Phrasen dabei sind, denn ich spreche unzweifelhaft besser und lieber Deutsch. Aber was soll's, ich bin nicht hier um zu werten oder zu sortieren. Wenn ich es bekomme, dann ist es ganz sicher zum Teilen bestimmt. So haben alle mehr davon und es bleibt ein Beitrag aus der Unendlichkeit. Alle immateriellen Gefühle und Gedanken können wir teilen und vermehren, ohne etwas zu verlieren. Jeder der sie bekommt kann sie nutzen ohne das der Geber etwas verliert:

Give without loosing - receive without taking.

Aus der Unendlichkeit gibt es keine für uns erkennbare Reihenfolge, allein der Begriff der Reihenfolge hat schon etwas ordnendes, endliches, abschließendes. Etwas quantifiziertes, zählbares kann nicht unendlich sein, denn wenn ich etwas davon erhalte, nehme ich es weg. Nur nicht Zählbares ist unendlich, es wird geteilt und alle haben es, ohne das der Geber verliert. Gefühle sind nicht zählbar, sie kommen mit Gedanken, Bildern, Musik, Gerüchen, Geschmack. Je mehr Du gibst, desto mehr kommt nach.

Sonnenaufgang über dem Haleakala

Wenn Du Glück hast, erhaschst Du einen Blick aus der Unendlichkeit. Jeder der darauf schaut, verbindet mit dem Eindruck einen Gedanken oder ein Gefühl und nimmt es mit in seine Welt. Und obwohl es mitgenommen wurde in eine Welt, ist das Bild noch da. So wird aus Nichts etwas in der Welt.

Es gibt nur eine Welt und das ist Deine Welt und das ist die ganze Welt.

Orte und Bilder aus der Natur geben mir Gefühle ohne Namen. Diese hier sind auf Hawai'i gesammelt.

Die folgende Erkenntnis ist besonders schwierig, wenn etwas nicht so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe, wenn ich verletzt bin oder ganz schlecht drauf:

Du kriegst nicht was Du willst, sondern was Du brauchst.