Meine schamanische Arbeit

Meine schamanische Arbeit

Ich gebe einige Beispiele der schamanischen Arbeit ohne sie in eine Reihenfolge zu bringen. Reihenfolgen sind Strukturen und Ordnungen. Meine schamanische Arbeit ist im Gegenteil die Nutzung der kreativen Potenziale und der Möglichkeiten, die im Zugriff auf die verschiedenen Techniken, Übungen und Praktiken bestehen. Andere schamanische Arbeiter haben andere Erfahrungen und gehen anders vor. Mir sind meine Möglichkeiten und Potenziale auf schamanischen Reisen von meinen Spirits gegeben worden. Ich habe eine Fülle von Erfahrungen von unterschiedlichen Treffen mitgebracht. Letztlich passen alle diese Arbeiten zu mir und wirken immer zum Guten. Der/die Brauchende gibt mit Hilfe der Spirits seinem Leben eine neue Wende. Das Leben wird sich ändern in der gemeinsamen Arbeit, aber nicht durch mich. Ich kann die Energien und die Zugriffe auf die neuen Potenziale nur vermitteln.

Ich folge keinen Konventionen, die Andere mich gelehrt haben. Ich folge den Ratschlägen der Spirits. Workshops oder schamanische Treffen geben mir Inspiration, keinen fest strukturierten Ablaufplan. Trommeln sind Trommeln, Rasseln sind Rasseln, Bilder sind Bilder. Ich hoffe nicht auf eine eindeutige, wiederholbare Wirkung zu einer Aktion. Jede Sitzung, jede Behandlung, jede Hilfe ist individuell. Ob ich trommle, rassle, rede, singe, massiere, male oder schreibe. Jede Aktion kann anders sein und auf den/die Brauchende(n) angepasst. Die Werkzeuge wechseln, es kommt nur auf die Absicht, die Intention an - it is all about intention.

Die Spirits unterstützen mein Tun und leiten mich an. Sie haben mir die Bilder gezeigt, die ich visualisiere.[1] Sie zeigen mir Bilder, die ich umsetzen soll und sie leiten mich an auf meinen Reisen für und mit dem/der Brauchenden.

Das erste und umfassende Bild ist das einer schützenden Zone der natürlichen Ordnung, der spirituellen Stärke und der Sicherheit über der menschlichen Ordnung. Die Zone umgibt die Brauchende mit der unendlichen Liebe. Ich selbst bin dabei Nichts, aber ich habe Trommeln und Rasseln.

Mein Ego steht völlig hinter der Aufgabe zurück, ich bin Nichts. Nur so kann ich meine Mission erfüllen. Tatsächlich kann ich meinen Körper nicht in Luft auflösen und er hat tatsächlich auch seine Aufgaben. Er ist die Verbindung zur endlichen Welt des/der Brauchenden. Er hält und schlägt die Trommeln und Rasseln, transportiert das Wasser, begleitet auf Reisen, spricht wenn nötig und hört zu, schreibt auf und übermittelt das Feedback. Er sorgt für eine angenehme Umgebung, gibt Halt und ermuntert.

Die Trommeln, Rasseln, Amulette oder andere Hilfsmittel helfen mir, den Weg zu den Spirits zu räumen und selbst nicht im Weg zu stehen. Ich räume auf meinen Reisen für die Brauchende alles aus dem Weg, was den Zugang zur unendlichen Liebe beeinträchtigt. Das sind alte Strukturen, verkrustete Traumata, störende Komplexe oder andere Barrieren, die der/die Brauchende durch das Leben trägt. Auf diesen Reisen wird teilweise auch der Aufpasser gesucht, wenn er den Weg in die Gesundheit versperrt und die Barrieren aufrecht hält. Ist er gefunden und stört er, helfen die Spirits den Aufpasser zu neutralisieren oder auszuschalten, das versuche ich auf der Reise nie selbst.

Das Ziel ist einfach, den Weg in die Gesundheit zu ebnen. Obwohl sich dieses Ziel einfach beschreiben lässt, sind die Aktionen vielschichtig, ist die Vorgehensweise intuitiv, die Umsetzung in die schamanische Arbeit sehr kreativ und das ganze Procedere von dem maximal möglichen Vertrauen in die Spirits geprägt. Ich vertraue den Spirits mehr als mir selbst.

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[1] Siehe dazu auch den Text zu meinem Bild der Welt und das Bild.